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Online-Lexikon

Denkmal

Das heute wieder in der Ortsmitte am angestammten Platz stehende Denkmal wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) als Stele (bzw. Obelisk, griech.: Grabsäule mit quadratischem Querschitt, die sich nach oben verjüngt und Inschriften trägt) mit den Namen der Gefallenen aus Kröbeln errichtet. Gleichzeitig wurde eine „Friedenseiche“ dahinter gepflanzt. Das Ganze war mit einem Stahlgitterzaun eingefriedet.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Stele durch zwei Flügel mit den Gefallenen dieses Krieges erweitert. Dazu wurde der Zaun so verändert, dass die Eiche jetzt außerhalb des Zaunes stand.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden für einzelne gefallene Einwohner Holzkreuze (mit Bleibuchstaben beschriftet) aufgestellt. Auf Betreiben der kommunistischen Verwaltungen mussten diese Holzkreuze in den 1950er Jahren entfernt werden. Ein Anbringen von Gedenktafeln für alle Gefallenen des letzten Krieges wurde kategorisch abgelehnt.
Anfang der 1970er Jahre mussten dann in den Gemeinden auf zentrale Weisung alle „militaristischen“ Denkmale aus den Ortskernen entfernt werden. Beherzte Einwohner von Kröbeln setzten das Denkmal daraufhin in eine Ecke des neuen Friedhofes um. Dabei kamen der Adler auf der Mittelstele und der Zaun „abhanden“.
Nach der deutschen Einheit wurde das Denkmal restauriert, zwei Tafeln mit den Namen der Gefallenen des letzten Krieges ergänzt und an seinen alten Standort zurückversetzt sowie eine neue Einfriedung errichtet.
Lediglich der alte Adler auf der Stele fehlt noch!!
Impressionen
Lage
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