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Online-Lexikon

Schießstand


Hinter der alten Kiesgrube in Richtung der Motocross-Strecke steht rechts als letztes Gebäude ein kleines, unscheinbares Bauwerk. Heute weiß kaum noch jemand, dass es sich dabei um die Überreste eines modernen, gut ausgebauten Schießstandes handelt. An der Gebäudenordseite sind heute noch die Schießscharten zu erkennen. Vom Gebäude verlief ein Graben parallel zur Straße, der so breit war, dass zwei Schießbahnen nebeneinander unter dem Geländeniveau verliefen und endete in einem Kugelfang. Dieser Graben war einhundert Meter lang und ermöglichte ein Schießen mit Militärgewehren (Gew. 98, K98). Die Gemeinde besaß davon ca. 6 Stck., die 1945 bei Annäherung der Roten Armee „entsorgt“ wurden. Geschossen wurde stehend freihändig bzw. aufgelegt. Zu Gemeindeveranstaltungen wie Kriegerfeste u.a. wurden hier Preisschießen veranstaltet.
Zum Übungsschießen auf eine Entfernung von 150m und mehr fuhren die Mitglieder des Kriegervereins nach Zeischa in eine große Kiesgrube.
Bei Beisetzungen von Mitgliedern des Kriegervereins wurde auf dem Friedhof über dem offenen Grab mit Platzpatronen ein Ehrensalut geschossen.
Impressionen
Lage
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